Willkommen auf www.petersplace.net!
Mitglieder Login
Passwort vergessen?
Noch kein Mitglied? Jetzt anmelden!

Kartoffeln, Kartoffeln, Kartoffeln….

11. August 2010
By

…oder: Essen bis zum abwinken!

Da ein paar meiner jugendlichen Leser scheinbar das Problem haben, hungrig ins Bett zu müssen, weil Sie nicht in der Lage sind, eine Tütensuppe am richtigen Ende aufzureißen, und mich auf Knien angefleht haben, ein paar meiner Rezepte der Öffentlichkeit zu offenbaren, werde ich hier mal ein paar Kochtipps zu schnell zubereitetem Fresschen veröffentlichen, damit die lieben Kinder weiter ihrem lasterhaftem Leben frönen können..

Leider sind diese rezepte nicht unbedingt kalorienarm. Macht mich also nicht dafür verantwortlich, wenn ihr demnächst eure Füsse nicht mehr seht, weil eure “Schwimmringe” im Weg sind, hehe..

REZEPTE MIT KARTOFFELN

Kartoffelauflauf:

Ziemlich schnell gemacht ist ein Kartoffelauflauf. Schön, dass man mit vielen Geschmacksvarianten spielen kann, obwohl man fast immer das gleiche Grundrezept hat. Man kann ihn indisch scharf, westfälisch herzhaft, oder französisch pikant-käsig machen.

Kartoffelauflauf mit Braten (Broccoli-Spargel-Salami-Auflauf! Hier mit 2 Scheiben herrlichem Knusperbraten)

Bei den Zutaten ist folgendes zu beachten: Die Mengenangaben beziehen sich auf 4 Portionen. Da Auflauf in einer größeren Feuerfesten Schüssel gemacht wird, macht es keinen Sinn die Mengen für eine Person zu benutzen. Die Schüssel würde nicht voll werden, und es wäre Energieverschwendung, da man mit der gleichen Gasmenge 4 Portionen backen kann. Und der Auflauf hält sich im Kühlschrank auch gut 1-2 Tage. Deshalb gebe ich mal die Menge für 4 Personen an. Also los!

Zutaten:

  • 1 KG Kartoffeln

und hier kann munter miteinander kombiniert werden:

  • 200 Gr. Blumenkohlröschen (gefr.)
  • 200 Gr. Brokkoli wie oben
  • 150 Gr Salami oder Schinken
  • 200 Gr, Hähnchenbrustfilet in Streifen
  • 150 Gr. Champignons
  • 200 Gr. Spargel
  • 2-3 Tomaten
  • 200 Gr. Blattspinat
  • 2-3 geschnittene Zwiebeln

für’s überbacken:

  • 3-4 Scheiben Gouda
  • 2 Becher saure Sahne, oder gleiche Menge Wasser mit Instant-Hühnerbrühe und Mehl anschwitzen

Zubereitung:

Die Kartoffeln in Salzwasser kochen. Meistens sind Sie nach 20 Minuten gar.

Je nach Gusto kann man die Kartoffeln vorher schälen und bereits passend in Streifen schneiden, oder Sie mit der Schale kochen, hinterher pellen und schneiden.

Wer Wärme an den Patschehändchen nicht so gut verträgt, sollte Sie VORHER schälen, da Sie auch abgeschreckt noch Temperatur haben.

weiter rechte Seite >

 

Die Kartoffeln in ca. 0,7 bis 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Wer will kann auch dünner, je nach Kartoffelsorte lassen die sich aber nicht so dünn schneiden, ohne dass Matsch raus wird (deshalb schneide ich die Kartoffeln immer schon vor dem kochen).

Mit den Kartoffelscheiben zuerst den Boden belegen, und dann im Wechsel mit den gewünschten Zutaten weiter auffüllen.

Auflauf

(fertiger Auflauf in einer feuerfesten Form überbacken. Hier mit Spinat, Hackfleisch und Tomaten.)

Je nach Geschmack, kann nun entweder saure Sahne mit Wasser im Verhältnis 2:1 mischen (die Flüssigkeit dickt beim backen wieder ein, oder Wasser zum kochen bringen, mit Brühe abschmecken, würzen, und mit Mehl zu einer sämigen Flüssigkeit mischen.  Die Flüssigkeit über den fertigen Auflauf gießen.  Nach belieben würzen. Zum Abschluss mit den zerrupften Käsescheiben belegen, und im Ofen bei Stufe 4 (180 Grad) ca. 30 Minuten fertig backen.

Noch schneller geht dieses Kartoffelgericht:

Rosmarinkartoffeln:

Rosmarinkartoffeln schmecken auch sehr gut. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Zubereitung. Von kochen in hoher Pfanne, bis halbiert auf dem Backblech ist so ziemlich alles dabei. Mir gefällt diese Variante aber am besten: Einfach die Kartoffeln gründlich waschen, nach schlechten Stellen gucken, eventuelle “Augen” oder schwarze Stellen mit einem Messer ausschneiden, und die Kartoffeln in Salzwasser fast gar kochen (ca 15 Minuten). Nicht zu lange, da Sie in der Pfanne noch Hitze bekommen. Die Kartoffeln aus dem Wasser nehmen, und in eine Pfanne geben, in der Olivenöl, Knoblauch und Rosmarin bereits miteinander verrührt und leicht vorgewärmt sind. Die Kartoffeln nun noch mal 5-10 Minuten im heißen Olivenöl wenden. Eine Variation ist auch die Kartoffeln mit Schinkenscheiben zu umwickeln. Zum fixieren sehr gut geeignet sind Holz-Cocktailspieße oder Holz-Zahnstocher.

Rosmarinkartoffeln mit Schinkenmantel und Creme 2 (Rosmarinkartoffeln im Speckmantel.. Dazu Creme Fraiche oder Tsatsiki)

Das soll’s an Kartoffelgerichten erst mal alles sein. Es gibt ja noch soooo vieles leckeres, was ich aus Zeitmangel hier erst mal nicht veröffentlichen konnte..

Demnächst also mehr…..

letzte Änderung: 11.08.2010 15:39 Uhr

Tags: ,

8 Antworten zu Kartoffeln, Kartoffeln, Kartoffeln….

  1. Gisela D on 17. August 2010 at 22:01

    Hallo Peter,
    ich liebe Kartoffeln, gibt es bei mir auch sehr oft in vielen Variationen. Hast du schonmal Sesamkartoffeln probiert? Auch sehr lecker und passt zu vielen Fleisch- und Fischgerichten.
    LG Gisela

    • Peter on 18. August 2010 at 08:10

      Sesamkartoffeln? Ich gebe zu, die sind mir unbekannt. Könnte mir aber vorstellen, dass das geschmacklich gut harmoniert. Ich vermute mal, die Kartoffeln werden wie in einer Panade gewälzt, und dann in Sesam gewendet und frittiert? Also, so würde ich das jetzt versuchen, ohne das Rezept zu kennen.. ;-)
      LG Peter

  2. Jasmina on 13. August 2010 at 09:48

    Poah, Doctor Love ! :D Lecker ! Besonders die Rosmarinkartoffeln haben es mir angetan ! Ich glaube, die probiere ich gleich mal am Wochenende aus ! Da läuft einem glatt das Wasser im Mund zusammen ! YUMMI sag ich nur !

    • Peter on 13. August 2010 at 19:36

      Hi Jasmina,

      Ja, und das ist erst der erste Teil der Rezepte. Da kommen noch mehr.. ;-)
      – auf dass du Knuddelrund wirst, und beim Blog-Marathon japsend und nach Luft schnappend über die Ziellinie kriechst… ;-)
      Ein kalorienreiches Wochenende wünsch ich…

      LG Peter

  3. Ulrike on 12. August 2010 at 22:25

    Hey Peter,

    ich wußte ja gar nicht das Du so gut kochen kannst;-)…Da versteh ich Deine EX -Freundinnen gar nicht….Wie konnten sie einen so guutteenn Koch denn nur verlassen :-( ….

    Dann machen wir hier mal ein Kochstudio auf, mein Beitrag dazu:
    http://www.westerwald-blog.de/2010/05/original-westerwalder-kartoffelbrot/
    Ist nicht zu verachten, brät sich von alleine ( bis auf die Vorbereitung dazu ) aber sehr lecker….
    Gutes Nächtle und bis die Tage . Überhol mich nicht beim Marathon, kann nicht noch schneller laufen :-( ….
    LG

    Ulrike

    • Peter on 12. August 2010 at 22:37

      Hi Ulrike,
      Tja.. scheinbar ist der alte “Doctor Love” doch nicht zu 100% mit dem Frauen-Universum kompatibel. :-)
      – Nein! Eigentlich bin ich gar nicht kompatibel, hihi..
      So, und jetzt werd ich mir mal deinen ‘Toffelbrot-Artikel vornehmen..

      LG Peter

  4. Richie on 11. August 2010 at 21:09

    Peter, ich merke du kasteist dich etwas und postest die leckersten Rezepte. Nun dann hier ein richtig phates Rezept von mir. Da kannste danach 5 Stunden laufen gehen :)

    Kartoffelsalat „Richie“

    Zutaten:
    Kartoffeln – festkochende Sorte, z.B. Linda
    Saure Gurken – fein gewürfelt
    Mayonnaise – am besten selbstgemacht
    Zwiebeln – fein gewürfelt
    Zitronensaft
    Gurkenwasser
    Öl
    Pfeffer und Salz

    Zubereitung:
    Die Kartoffeln werden mit der Schale nicht zu weich gekocht, gepellt und in Scheiben geschnitten. Die sauren Gurken werden unter die Kartoffeln gehoben. Darüber kommt dann etwas frischer Zitronensaft, Pfeffer und Salz. Dann wird die Mayonnaise untergehoben. Die Masse ist nun etwas klumpig. Um sie aufzulockern brät man die Zwiebel glasig an und löscht mit etwas Gurkenwasser ab. Diese Mischung gibt man über den Salat und rührt vorsichtig alles noch einmal durch.

    Den Salat mindestens 2 Stunden ziehen lassen und noch einmal mit Pfeffer und Salz abschmecken.

    Anmerkungen:
    Für die Mayonnaise gibt man 1 Ei, einen Teelöffel Senf, ½ Teelöffel Salz und einen Teelöffel Zucker in ein Mixgerät. Das ganze mixen und dabei tröpfchenweise Öl dazugeben, bis eine feste Masse (Emulsion) entsteht. Die Mayonnaise kann noch mit Zitronensaft abgeschmeckt werden, sie wird dann aber auch wieder dünner. Pro Ei rechnet man mit einem viertel Liter Öl!

    Übrigens, zusammen mit Frankfurtern, das typische Heiligabendessen in der Familie. Jaja, die alten Traditionen …

    • Peter on 11. August 2010 at 22:34

      Hi Richie,
      Hmmm.. das liest sisch legger :-)
      Ja, Mayonnaise mach ich auch selber, bzw nehm ich selten Mayonnaise, sondern ich mach öfters Aioli – ist quasi das gleiche Grundrezept ohne Zitrone – dafür mit vieel Knoblauch. Mache aber die Mayo nicht mit dem Mixer, sondern mit dem Schneebesen. Mein Quirl ist nicht Mayo-geeignet. Das wird irgendwie plörre, und dann muss ich den ganzen Rotz in einer anderen Schüssel mit einem Eigelb als Emulgator neu mischen. Ist übrigens ein guter Trick, wenn die mayo mal misslingt – nicht wegkippen, sondern einfach in einer anderen Schüssel ein Eigelb in Zimmertemperatur rein, und dann die misslungene Plörre langsam unterrühren. Und schon wird aus der unansehnlichen Jauche herrlich feste Mayo.. :-)

      Und Würstken? Hmmm.. ich habe im Kühlschrank welche – die rufen andauernd: “FUTTER MICH!” Ich träume schon von Frankfurtern, die mich aus Rache, weil ich Sie nicht esse, auf einem Grill knusprig bräunen.. ;-)

      LG Peter

Hinterlasse eine Antwort

Archiv



Frauen und andere Katastrophen